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Schornsteinfeger

Informationen über den Schornsteinfeger

In der Zeit der Holzhäuser war die Arbeit der Schornsteinfeger

der vielen Schornsteinbrände wegen oft lebensrettend. In den dicht bebauten Stadtteilen hat die regelmäßige Säuberung der Schlote entsprechende Sicherheit gebracht. Daher rührt der bis heute erhaltene Ruf des Schornsteinfegers als „Glücksbringer“. Die „Schwarzarbeit“ erklärt die auch heute noch traditionell schwarze Montur, dabei schützte der Zylinder auf den niedrigen, verwinkelten Dachböden durch Schaffung des gebotenen „Sicherheitsabstandes“ vor Kopfstößen. Außerdem konnten heute unübliche Lebensmittelgaben im Zylinder besser als unter einer kleinen Kappe transportiert werden. Schornsteine, Kamine, Gasfeuerstätten und industrielle Anlagen – die Aufgabe eines Schornsteinfegers ist, sachlich formuliert, die Überprüfung und Reinigung von Abgasanlagen und Lüftungen. Unter Beachtung aller Sicherheitsparameter, der Leistungsvorgaben, also mit dem Ziel der optimalen Leistungsausbeute und der Umweltschutzbestimmungen, werden die Anlagen kontrolliert und gereinigt. Das macht den Beruf so wichtig für den Umweltschutz.
Die Interessenten für diesen Beruf sollten auf den Gebieten Chemie, Mathematik und Physik allgemeingebildet sein.
Schornsteinfeger arbeiten heute neben den selten gewordenen traditionellen Geräten Besen und Kehrleine mit moderner Technik, sind mit Wärmebildkamera und Laptop unterwegs. Nicht zuletzt deswegen sind sie Experten ihres Fachs.
Bei der Planung moderner neuer Heizungsanlagen ist die fachmännische Beratung des
Schornsteinfegers gefragt. Dabei geht es um die Energieausweise, Fragen des geltenden Baurechts, um Solaranlagen oder die Wärmebildanalyse von Gebäuden. Physische Voraussetzung für die Ausübung des Berufs ist eine gute körperliche Fitness sowie die absolute Standfestigkeit in großen Höhen. Neben dieser Schwindelfreiheit sollte man in engen Räumen selbstständig, vorausschauend und mit Selbstdisziplin arbeiten können.
Eine abgeschlossene Ausbildung in diesem interessanten, abwechslungsreichen und gleichzeitig auf traditionellen Wurzeln aufgebauten Berufs eröffnet perspektivisch verschiedene berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.
Neben dem angestellten Arbeitsverhältnis eröffnet sich der Weg in die Selbstständigkeit.„Handwerk hat goldenen Boden“ und im
Schornsteinfeger-Handwerk allemal. Dabei ist die Weiterbildung zum Handwerksmeister eine notwendige Voraussetzung.
Weiterbildende Kurse, Seminare und Lehrgänge erweitern ständig den Wissensstand für flexible und interessierte Unternehmer. Das ist eine wichtige Basis zur Bestandserhaltung des Betriebes. Wissenshorizonte auf den Gebieten Brandschutz und Umweltschutz – damit verbunden sind Immisions- und Emissionschutz sowie Abluftreinigung – werden erweitert und verbessern die Marktchancen. Das Gleiche gilt selbstverständlich für derart weitergebildete Arbeitnehmer.
Neben diesem Weg eröffnen sich für weitere interessante Optionen:
Man kann sich zum Umwelttechniker, Ausbilder mit entsprechendem Befähigungsnachweis oder zumhandwerklicher Betriebsassistenten spezialisieren. Nach dem Besuch der Fachoberschule ist ein Fachhochschul-Studium möglich. Aktuell sind auch die Angebote der Fachhochschulen in Verbindung mit den Landesinnungen des
Schornsteinfeger-Handwerks. Hier werden interessante duale Studiengänge über eine Laufzeit von 4 Jahren offeriert, die die Ausbildung und die Gesellenprüfung zum Schornsteinfeger beinhalten. Mit dem„Bachelor of Engineering“ im Studiengang Versorgungs- und Entsorgungstechnik findet das Studium seinen Abschluss. Dieser Weiterbildungsweg ist nicht sehr leicht und unproblematisch, immer aber erstrebenswert.



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